Edoardo Miola

Edoardo-Miola

«….Ein sehr wichtiger Teil meiner Arbeit ist das Warten: Wenn man sitztund auf irgend etwas wartet, wird eines Tages etwas passieren. Das wird dann von meinen Augen gesehen und von meiner Kamera erzählt. In dem Moment verblasst der Fotograf und wird fast unsichtbar. Das Warten erfüllt die Leere und lässt der Improvisation freien Lauf; ich glaube aber, dass man nicht zufällig improvisiert, sondern dass der Zufall uns improvisieren lässt.
Ich finde es schön, dass meine Fotografie die Natur, die Völker und die Situationen darstellt, auf die ich auf meinem Weg stoße, allerdings nicht als Anthropologe oder konventioneller Journalist. Ich bin an den Emotionen interessiert, die meine Leere immer wieder füllen und die ich mit den Menschen, die sich meine Fotos ansehen, teilen kann.»

Miola wurde in Genua geboren und lebt er zurzeit zwischen Italien, Schweden und Südafrika. Er ist seit 1979 Architekt, arbeitet zusammen mit Renzo Piano, Aldo Rossi und mit sehr wichtigen anderen Architekten und Designer aus aller Welt. Er widmet sich der Realisierung von Prototypen und Modellen im Bereich des Design, der Architektur und auch auf wissenschaftlichem Gebiet. Zudem entwickelt er Modelle für dynamische und mechanische Tests aller Art. Wie zum Beispiel Tests für Schiffssegel oder Erdbebentests für Wolkenkratzer.

Schon seit seinem 14. Geburtstag ist Fotografie seine große Leidenschaft. Er macht Fotoreportagen,, organisiert Fotografie-Workshops und hatte Ausstellungen in der ganze Welt mit den besten Fotografen wie Steve McCurry und Michael Yamashita.

Seefahrer, Reisender, Motorradfahrer: er sucht das Abenteuer, nicht irgendeine Art von Tourismus. Nachdem er ganz Europa besucht hat, macht er seine erste Reise nach Asien, in den Iran und nach Afghanistan. Großer Kenner von Nordafrika, den arabischen Ländern, von Indochina und von allen nordischen Ländern, fühlt er sich nun von Australien angezogen. Er widmet der Dokumentation über Südafrika und Südamerika viel Zeit.

Er ist fasziniert von der Reiseliteratur und erkennt durch sein “langsames Schlendern” die wahre Bedeutung von Entdeckung und Kennen.
Im Jahr 2007 begleiteter Thich Nhat Hanh bei seiner Rückkehr nach Vietnam nach 40 Jahre Exil im Frankreich. Er macht ein paar Reportagen von der Reise: Vietnam, die Mongolei, Afrika Australien, Japan. Er findet in seiner Arbeit und in seinem Tun die Stabilität seines Lebens. Er erkennt den therapeutischen Wert einer Reise und er schafft es, eine hervorragende Beziehung mit den Völkern aufzubauen, die er bei seinen Reisen kennen lernt.

In seinem Inneren wird er von einer unbändigen Neugier getrieben, an jedem Ort der Erde, den er besucht, will er die Seelen der Menschen, die dort leben, begreifen.

Seine Arbeit wurde auf dem „Nikon Photo Contest“ im Jahr 2013 und auf den MIA (Milan Image Art Fair) im Jahr 2015 mit einem Preis ausgezeichnet.

 

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