Erika Bo

Erika-Bo

Erika Bo wurde am 17. Juli 1979 in Lucca geboren. Nachdem sie ihr Abitur am naturwissenschaftlichesGymnasium gemacht hatte, studierte sie Philosophie an der Universität Pisa. Ihr Lehrer war ihr Vater, der selbst Maler und Fotograf war.
Ihre Ölmalerei ist durch Schwarz-Weiß-Töne gekennzeichnet und findet ihren Ausdruck in der figurativen Essenz. In ihrer Kunst sucht sie das Schöne, oder, philosophisch gesagt, die “Essenz”, und, um das zu tun, befreit sie das Subjekt von jeder Kontingenz.

 

Kritik von Giorgio Gregorio Grasso

Sie zeichnet Frauen mit perfektem Körper und perfektem Gesicht, die sich leicht und sanft in einem undefinierten und surrealen Kontext bewegen. Der Mangel an Farbe, die Details, die die Subjekte in einer Umgebung ohne Zeit und Raum tauchen, zeigen die Ausdrucksfähigkeit der Künstlerin, deren Bilder stets durch eine Traumatmosphäre gekennzeichnet sind. In den manchmal streng und manchmal träumerisch schauenden Gesichtern ihrer Figuren drückt Erika Bo gleichzeitig Introspektion, Tiefe und Geistesschärfe aus. Ihre Figuren stellen die Weite des Verstands, die Vielfalt der inneren Fragen und Gefühle, die Suche und das Fantasieren über Welten dar, in denen man sich ausdrücken kann.

Diese Figuren befinden sich an abstrakten Orten, die sich außerhalb der Realität befinden und nur durch das Kunstwerk erreichbar sind. Die Sinnlichkeit und Schönheit dieser Gestalten, ihre verführerischen und manchmal beunruhigenden Blicke sind eine  Einladung, in diese Traumwelt, in die Innerlichkeit, die sich nicht immer konkret und klar zeigt, einzutauchen.

 

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